Um das Haus länger sauber zu halten, braucht es zu Beginn ein wenig Selbstdisziplin. Aber wir Menschen sind zum Glück auch Gewohnheitstiere. Wenn ein neuer Ablauf erst einmal ein paar Mal ausgeführt worden ist, dann wird er auch schnell zur Gewohnheit. So muss man auf die lange Sicht nicht mehr viel Achtsamkeit an den Tag legen und erzielt dennoch schöne Ergebnisse. Und mit diesen fünf Tipps wird es Ihnen bestimmt nicht anders ergehen.

1. Kein Prokrastinieren

Die Prokrastination ist im häuslichen Bereich ein echtes Hemmnis. Ihre Bedeutung zeigt sich darin, dass sie nie völlig aus dem Interesse der Ratgeber und Medien verschwindet. Und beim Prokrastinieren ist das auch nötig. Wir neigen alle dazu, scheinbar Unwichtiges aufzuschieben. Aber genau das sorgt dafür, dass das Haus nie lange sauber bleibt. Wenn jedoch Kleinigkeiten sofort erledigt werden, sammeln sich Arbeitsberge auch nicht so schnell an. Daher ist es sinnvoll, beim Gang aus dem Haus vorher noch schnell das Handwaschbecken wischen. Wenn Schwamm und Putzmittel bereitstehen, ist das nur eine Frage von wenigen Sekunden. Ähnlich verhält es sich mit den Küchenarbeitsflächen. Sofortiges Beseitigen von Gebrauchsspuren beschleunigt die Reinigung erheblich.

2. Entrümpeln

Wir sind nun einmal Jäger und Sammler. Trotzdem sollte nicht ständig um unsere Jagderfolge herumgewischt werden müssen. Flächen, die nicht vollgestellt sind, lassen sich wesentlich schneller reinigen. Deshalb sollte auch immer eine große Entrümpelungsaktion pro Jahr auf der Liste stehen. Die kann dann gleich mit dem Frühlingsputz erledigt werden und verursacht dadurch keinen großen Aufwand mehr. Wenn ein wenig mehr Zeit zur Verfügung steht, dann kann das Entrümpeln auch einmal im Monat auf der Agenda stehen und so für mehr Ordnung und Sauberkeit sorgen.

3. Die Familie einspannen

Dieser Punkt ist zumeist ein wenig heikel. Die Familie verspricht zumeist Besserung, lässt später aber im Arbeitseifer stark nach. Hier sollte daher das gute alte »Zuckerbrot und Peitsche« Prinzip ausprobiert werden. Wer die Tätigkeiten erledigt, wird belohnt, die anderen nicht. Mit der Aussicht auf die ersehnte Belohnung wird sich der Arbeitseifer der Familie bestimmt deutlich erhöhen.

4. Putzen als Gym

Wenn doch die ganze Plackerei im Haushalt wieder an einer Person hängenbleibt, sollte auf keinen Fall Frustration einkehren. Schlecht gelaunt arbeitet es sich ja schließlich wesentlich schlechter. Wenn der Besen also doch geschwungen werden muss, kann der Gedanke, dass dabei alle wichtigen Muskelgruppen genutzt werden, helfen. Denn so kann auf das Bauch-Beine-Po Programm hin und wieder verzichtet werden. Und dieser Gedanke gilt für die meisten schweren Aufgaben im Haushalt. Arbeiten wie das Fensterputzen machen nicht nur das Haus sauber, sie sorgen auch dafür, dass die Muskeln so richtig in Schwung kommen.

5. Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden

Bügelwäsche tendiert dazu, zu unschönen Haufen anzuwachsen und für eine unsaubere Optik zu sorgen. Auch hier sollte nichts aufgeschoben werden, jedoch ist diese Arbeit nicht nur im Sommer äußerst unbeliebt. Wenn aber das Bügelbrett vor dem Fernseher steht und dort die Lieblingsserie läuft, geht die Bügelei meist wie von allein von der Hand. Das gilt selbst im Hochsommer, denn da kann das Bügelbrett auf die Terrasse und es wird halt im Bikini gebügelt. Damit hat die doppelte Hitze dann wenigstens das Ergebnis eines schön gebräunten Teints.

Und zum Schluss noch ein paar Links zum Sauberhalten des Hauses, die vielleicht einige zusätzliche Inspirationen bringen: