Ihre Kleider nutzen Sie jeden Tag aufs Neue: Da bleibt es nicht aus, dass die Kleidung verschmutzt. Dank der Waschmaschine beseitigen Sie solche Rückstände mühelos. Doch wie sieht es mit Wäsche aus, die neu ist? Wie oft Sie diverse Kleidungsstücke waschen müssen und welche Waschfehler Sie vermeiden sollten, zeigt Ihnen der nachfolgende Ratgeber.

Neue Wäsche waschen: Ist das wirklich nötig?!

Wäschwaschen ist immer mit etwas Arbeit und Zeit verbunden. Dennoch sollten Sie diese Prozedur nicht schleifen lassen. Erst recht nicht, wenn Ihre Kleidung frisch aus dem Laden kommt. Gerade neue Kleidungsstücke sind mit Chemikalien eingesprüht, um vor Insekten wie etwa Kleidermotten zu schützen. Schimmel und Knitterfalten sind ebenso ein Grund dafür. Zudem leuchten die Farben mehr und regen zum Kauf an. Solche Pestizide können Asthma, Hauterkrankungen und andere Krankheiten auslösen. Vor allem Kinder sollten keine neuen Kleidungsstücke ohne vorherigem Waschen anziehen, da sie besonders gefährdet sind.

Hygiene

Neben den Chemikalien spielt die Hygiene eine große Rolle. Denn Sie wissen nie, durch wie viele Hände das Kleidungsstück bereits gegangen ist. Außerdem könnten es vir Ihnen weitere Kunden im Geschäft anprobiert haben. Manche Kleidungsstücke benötigen nur einen Waschgang, die meisten allerdings zwei oder sogar mehrere. Verwenden Sie dafür ein schonendes Waschmittel, das für Ihre Haut und die Fasern geeignet ist. Das Waschmittel sollte frei von Silikonen und Parfümstoffen sein, wenn Sie darauf allergisch reagieren. Auch für Babys und Kleinkinder ist ein solches Waschmittel gut.

T-Shirts und Pullover

Viele denken, dass Kleidung aus Naturfasern wie etwa T-Shirts oder Pullover direkt angezogen werden kann. Schließlich sind sie meist zu 100 Prozent aus Baumwolle. Doch auch solche Produkte werden mit Chemikalien vorbehandelt. Hautärzte raten dazu, diese Kleidungsstücke mindestens zweimal zu waschen, bevor man sie anzieht. So wird sichergestellt, dass alle giftigen Stoffe herausgespült werden.

Jeans und Hosen

Jeans werden in Chemikalien getaucht, um die gewünschte Färbung zu erhalten. Waschen Sie die Jeans mehrfach durch. Danach reicht es, die Jeans abzuklopfen oder einzufrieren. Das tötet Bakterien ab und die Jeans ist wieder wie neu.

Stoffhosen aus Baumwolle sind wie T-Shirts zu behandeln. Ebenso gilt dies für Röcke und Kleider.

Unterwäsche

Unterwäsche ist meist hitzebeständig und kann bei 60 °C gewaschen werden. Damit töten Sie Bakterien, Pilze usw. ab. Das Gleiche gilt meist auch für Socken.
Wer sensibel reagiert, sollte die Wäsche mehr als einmal waschen. Ansonsten reicht ein üblicher Waschvorgang aus. BHs sollten Sie immer in einem Wäschesack waschen, damit die Träger keine Löcher produzieren.

Badesachen

Anders als Unterwäsche sollten Sie Bademode nur mit der Hand waschen. Denn der Stoff ist sehr sensibel und geht oft bei zu heißem Waschen kaputt. Auch die Farben verblassen schnell. Vermeiden Sie jedoch, Shampoo oder Ähnliches zum Reinigen zu nehmen. Verwenden Sie lieber flüssiges Waschmittel. Nach dem ordentlichen Ausspülen mit kaltem Wasser wringen Sie alles gut aus.

Fazit

Kleidung ist unterschiedlich oft zu waschen, um möglichst rein zu werden. Gerade bei Neuware sollten Sie den Geruchtest machen: Je stärker die Kleidung nach Chemikalien duftet, desto mehr wurde sie behandelt. T-Shirts, Unterwäsche, Hosen und Co. sollten daher nach dem Kaufen mehr als einmal gewaschen werden. Das schützt vor möglichen Erkrankungen und gibt ein frisches Tragegefühl.