Sie sind Heimwerker und Hausbesitzer zugleich und möchten selbst Ihre Innenräume streichen? Dann wissen Sie sicher, dass Sie dafür Malerband und Tücher benötigen. Es ist Ihnen bestimmt auch bewusst, dass Sie die Farbe für den Anstrich vor dem Malen gründlich umrühren müssen.

Haben Sie aber auch gewusst, dass ein kleiner Golfball dazu beitragen kann, die Farbqualität zu erhöhen? Dann wissen Sie vielleicht auch, dass eine Mikrowelle Ihnen Ihre Arbeit immens erleichtern kann.

Es gibt spezielle Maltechniken und Tricks, die Sie berücksichtigen können, wenn Sie selbst zu Hause ausmalen wollen. Diese betreffen nicht nur die richtige Lagerung der Farbe, sondern auch, welche Werkzeuge Sie dabei maßgeblich unterstützen. Sie wollen Ihre Oberflächen gleichmäßig bedecken? Dann sollten Sie sich folgende Tipps zum Ausmalen und Streichen ansehen. So sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch noch Zeit.

1. Farbe nicht austrocknen lassen

Achten Sie darauf, dass eine angebrochene Farbdose nicht austrocknet. Ein Golfball kann gute Dienste leisten, um den Luftraum zu füllen. Alternativ sollten Sie eine Plastikfolie unter dem Deckel platzieren, um alles fest zu verschließen. Die Farbe dürfen Sie verkehrt herum lagern.

2. Die richtige Grundierung

Greifen Sie zu einer Grundierung auf Wasserbasis, wenn Sie zum Beispiel einen neuen Trockenbau ausmalen wollen. So lassen sich viele Fehler vermeiden. Außerdem erzielen Sie ein sehr gleichmäßiges und ebenes Bild mit einer guten Grundierung. Wenn Sie anschließend die Farbe auftragen, sparen Sie viel Zeit und Geld, denn es ist weniger Farbe nötig.

Eine Grundierung auf Öl Basis ist gefragt, wenn Sie gesättigte Räume streichen, in denen zuvor geraucht wurde oder wenn die Bereiche einen Wasserschaden erlitten haben. Sie können die Arbeit in etwa mit Beize vergleichen, wenn Sie Holz bearbeiten.

3. Abdrücke vermeiden

Streifen können Sie vermeiden, wenn Sie die Farbe nicht überrollen, sobald diese bereits mit dem Trocknen begonnen hat. Streichen Sie daher die Wände in der vollen Höhe und bewegen Sie sich ganz vorsichtig über die Kanten.

Nur so können Sie es bewerkstelligen, dass Sie den letzten Anstrich mit dem nächsten überlappen. So entstehen keine Streifen oder Rückstände.

4. Farbe gut umrühren

Achten Sie unbedingt darauf, die Farbe gut umzurühren, bevor Sie mit dem Anstrich beginnen. Ein gutes Mischen bietet hier die beste Basis.

5. Texturen für die Wände

Sie haben die Möglichkeit, unterschiedliche Texturen an Ihren Wänden anzubringen. Diese können Sie mit der Walze direkt verteilen. Meist handelt es sich um spezielles Gewebematerial, dass Sie direkt mit der Farbe vermischen.

So können Sie die Fasern direkt mit der Farbe an den Wänden verteilen. Haben Sie schon einmal von White wash gehört?

6. Walzen und Bürsten nicht auswaschen

Eventuell verwenden Sie Latex Farben. In diesem Fall sollten Sie Ihre Walzen oder Pinsel nicht reinigen, wenn Sie Ihr Projekt an einem Tag nicht abgeschlossen haben.

Sie können stattdessen Ihre Pinsel und Walzen in Plastiktüten einhüllen oder in Alufolie verpacken und einwickeln und in den Kühlschrank stellen. So können Sie am nächsten Tag mit Ihrer Arbeit fortfahren.

7. Das richtige Malerband

Das Malerband oder Klebeband kann oft Risse bilden, bzw. spröde werden oder zu stark kleben. Dann ist es schwierig, es von der Rolle abzuziehen. Diese Eigenschaften sind ganz normal, wenn das Klebeband älter ist.

Die Probleme können Sie umgehen, wenn Sie das Malerband kurz für 10 Sekunden in die Mikrowelle geben. So können Sie alles ganz einfach abziehen und Ihr Malerband platzieren.