Das Arbeiten von zu Hause aus hat gerade durch die aktuelle weltweite Coronavirus-Pandemie einen großen Schub bekommen. Aber schon bevor COVID-19 ein Faktor wurde, haben sich immer mehr Menschen von ihrem beschwerlichen Arbeitsweg verabschiedet. Dank der sich ständig weiterentwickelnden Technologien wie Skype, Facetime, Slack, Zoom, Google Hangouts, Authentifizierungs-Apps und Cloud-Computing – ganz zu schweigen von SMS und E-Mail – ist es nicht mehr notwendig, ganztägig in einem Büro zu sein, um ein produktives Mitglied des Teams zu sein. Tatsächlich können viele Arten von Arbeit genauso effektiv, wenn nicht sogar noch effektiver, von einem Heimbüro aus erledigt werden.

So attraktiv die Telearbeit für Arbeitnehmer auch ist, sie wäre kein so starker Trend, wenn Arbeitgeber nicht auch die Vorteile auf ihrer Seite des Schreibtischs erkennen würden. Laut einer aktuellen Studie der Harvard Business School können Unternehmen mit Richtlinien für ortsunabhängiges Arbeiten die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern, die Fluktuation verringern und die Kosten des Unternehmens senken. Telearbeiter mit sehr komplexen Aufgaben, die nicht viel Zusammenarbeit oder soziale Unterstützung erfordern, können laut einer anderen Studie bessere Leistungen erbringen als ihre Kollegen im Büro.

Außerdem ist eine verteilte Belegschaft im Falle einer Naturkatastrophe oder einer vom Menschen verursachten Katastrophe besser in der Lage, den Betrieb aufrechtzuerhalten, selbst wenn ein Teil der Gruppe offline geht.

Arbeitsräume müssen sich anpassen

Eine Auswirkung der Zunahme von Freiberuflern ist die wachsende Nachfrage nach flexiblen Arbeitsräumen in Deutschland. Der gewerbliche Immobilienmarkt passt sich an die spezifischen Bedürfnisse von Freiberuflern an, indem er flexible Coworking-Spaces, Hot-Desk-Optionen und Flexible Büroflächen in Berlin anbietet, die sowohl inspirierend als auch netzwerkfähig sind. Während ein großer Teil der Freiberufler immer noch von zu Hause aus arbeitet, äußern viele ihre Frustration darüber, dass sie nicht in der Lage sind, Arbeit und Privatleben physisch zu trennen.

Da der Raum, in dem Sie arbeiten, sowohl Ihre Produktivität als auch Ihre Kreativität beeinflusst, kann sich die Arbeit von zu Hause aus negativ auf Ihre Konzentrationsfähigkeit auswirken und zu Isolation und somit zu einem Mangel an Innovation führen.

Die meisten Freiberufler arbeiten immer noch von zu Hause aus

Laut Analysen arbeiten 66 % aller Freiberufler in Deutschland entweder Vollzeit von zu Hause aus oder haben ihr Zuhause als Hauptarbeitsplatz. Dies hat natürlich den Vorteil, dass die Kosten niedrig gehalten werden können, was vor allem am Anfang wichtig sein kann. Aber auch hier zeigt sich die Notwendigkeit, sich außerhalb des Hauses in andere Räume zu begeben, denn von den 66 %, die von zu Hause aus arbeiten, nutzt mehr als die Hälfte noch andere Räume, um die Arbeitswoche aufzubrechen. Bei diesen Räumen handelt es sich häufig um Cafés, Bibliotheken und – vor allem in städtischen Umgebungen – Büroflächen in Berlin. Es ist klar, dass sich mit dem Wandel der Arbeitswelt auch die Welt der Arbeitsräume verändern muss, und wir sind froh, Teil dieser Reise zu sein.