Meistens hat die Menopause der Frau ihren schlechten Ruf verdient, denn diese geht mit Gewichtszunahme und Hitzewallungen, sowie Stimmungsschwankungen einher und hängt damit zusammen. Trotzdem muss die Veränderung nicht in erster Linie negativ sein. Viele Frauen haben Angst vor der Menopause und den Wechseljahren.

Mehr als 65 % aller Frauen geben an, dass Sie sich nicht gut auf die Wechseljahre vorbereitet fühlen. Das haben Studien gezeigt. Die Zeiten sind hormonell gesehen relativ turbulent und mit der Schwangerschaft oder der Pubertät zu vergleichen. Vielen ist aber nicht bewusst, dass die Menopause auch eine andere Perspektive bietet.

Wie lange halten die Symptome an?

Es kann passieren, dass die Symptome der Menopause bis zu sieben Jahre lang anhalten. Außerdem sind die Hitzewallungen nicht zufällig. Hitzewallungen und Wechseljahre gehören leider immer zusammen. Die Hitzewallungen zählen zu den typischen Symptomen. Es ist nicht möglich, diese vollständig zu vermeiden. Die Auswirkungen können aber sehr wohl minimiert werden.

Hitzewallungen entstehen oft durch Schlafentzug, Koffein, heiße Getränke oder Stress, denn diese gelten als typische Auslöser. Dasselbe gilt für enge Kleidung, heiße Räume und scharfe Speisen.

Guter Sex ist möglich

Viele Frauen haben bei der Menopause und während der Wechseljahre das Gefühl, dass der Sex nicht mehr gut ist. Manchmal kann er auch schmerzhaft sein. Das liegt oft daran, dass die Scheide trocken und weniger elastisch wird. Damit muss die Frau von heute aber nicht mehr leben. Es gibt Therapieansätze, wie zum Beispiel eine Hormonersatztherapie, Gleitmittel oder eine Rotlichttherapie. Diese verbessern die Gesundheit der Vagina maßgeblich und halten das Sexualleben aufrecht.

Schwangerschaften sind möglich

Immer wieder sorgt es für überraschende Reaktionen, wenn Schwangerschaften trotz der Menopause entstehen. Die Frau bleibt fruchtbar, bis die Menopause tatsächlich abgeschlossen ist.

Die Hormone können oft für Verwirrung sorgen. Nicht nur die Knochen verlieren an Stärke, sondern es kommt auch oft zu Blähungen während der Wechseljahre. Die Symptome sind sehr oft unangenehm. Die Stimmungswechsel tauchen plötzlich auf, außerdem kursieren viele Mythen und Wahrheiten rund um den Wechsel.

Es ist tatsächlich möglich, bereits zehn Jahre vor der Menopause Symptome zu vernehmen. 2-10 Jahre vor den Wechseljahren produzieren die Eierstöcke weniger Eier. Nachtschweiß und Hitzewallungen zählen dann zu den typischen Symptomen. Im Durchschnitt erlangt die Frau mit ca. 51 Jahren die Wechseljahre. Bei Hitzewallungen hilft es, tief durch zu atmen. Dazu gibt es spezielle Atemübungen.

Der Frau fällt es manchmal nicht leicht, Informationen zu verarbeiten oder Probleme zu lösen. Diese Fähigkeit ist mitunter deshalb beeinträchtigt, weil die Menopause die Hormone durcheinanderbringt. Es fühlt sich an, als wäre eine Nebelwolke im Kopf, die alles verdeckt. Es fällt schwer, sich an die gebräuchlichsten Wörter zu erinnern oder ein Buch zu lesen.

Haarverlust

Gleichzeitig werden oft die Haare mit den Wechseljahren immer dünner und fallen teilweise auch aus. Sehr oft sind auch zahlreiche Haare im Abfluss zu finden, nachdem sich die Frau gewaschen oder geduscht hat. Das Volumen der Haarpracht sinkt zwar, aber die Haare fallen nicht gänzlich wegen den Wechseljahren aus. Auch das Immunsystem leidet unter den Wechseljahren. Deshalb gilt es ganz besonders auf Vitamine zu achten und sich gesund zu ernähren. Bewegung und Stressabbau stehen ebenfalls im Vordergrund, um das Immunsystem zu stützen und die Auswirkungen zu verringern.

Grundsätzlich ist es hilfreich, die Symptome zu akzeptieren, bzw. sich auf die Menopause gut vorzubereiten.