Folgende Tipps sollten Sie befolgen, wenn Sie ein neues Haus oder eine neue Wohnung bezogen haben. Wenn es um die sanitären Anlagen geht, ist es besonders sinnvoll, sich gut zu informieren. Wissen Sie, wo sich der interne Hauptwasserhahn befindet? Wie sieht es mit der Wartungsüberprüfung des Kessels aus? Eventuell sollten Sie auch noch über die möglichen Zuleitungen Bescheid wissen und Kenntnis darüber haben, wo sich der Wasserzähler befindet. Das und noch viele weitere Tipps sind sinnvoll, wenn es um die sanitären Einrichtungen Ihres neuen zu Hauses geht.

Der Hauptwasserhahn

Oftmals wird der interne Hauptwasserhahn auch als Absperrventil oder Absperrhahn bezeichnet. Dieser befindet sich meistens dort, wo die Leitung für die Wasserversorgung in das Haus eintritt. Meistens können Sie diesen unter dem Spülbecken oder unter Ihrer Treppe, bzw. in Ihrer Garage finden.

Eventuell befindet sich der Hauptwasserhahn auch im Badezimmer oder im Wirtschaftsraum. Vergewissern Sie sich unbedingt, dass dieser Wasserhahn ordnungsgemäß funktioniert. Im Problemfall oder Notfall können Sie das Wasser dann prompt ohne Aufwand ausschalten.

Der Kessel

Fragen Sie nach, wie alt der Heizungskessel ist und ob dieser regelmäßig gewartet wurde. Diese Auskunft sollte Ihnen Ihr Immobilienmakler oder der Vorbesitzer erteilen können. Wenn es nämlich um die Wartung Ihres Heizungskessels geht, kann dies eine heikle Angelegenheit werden.

Bei Fragen wenden Sie sich am besten an einen registrierten Techniker. Eventuell haben Sie auf dem Dachboden einen Wassertank. Checken Sie diesen, ob er sauber ist und ob er über einen Deckel verfügt.

Dichtigkeit von Heizkörper, Toilette und Wasserhahn

Achten Sie unbedingt darauf, ob sich in Ihrem neuen Haus oder in Ihrer neuen Wohnung undichte Wasserhähne, bzw. undichte Toiletten oder Heizkörper befinden. Nehmen Sie sich Zeit, wenn Sie den Test und machen und alles checken. So können Sie Schäden vorbeugen. Bei Unrichtigkeit kann es schnell zu Überschwemmungen kommen. Ob Sie dann zur richtigen Zeit noch eine Umwälzpumpe oder sogar eine Tauchpumpe zur Hand haben ist fraglich.

Vor dem Bezug sollten Sie sich unbedingt informieren, ob Ihre neue Wohnung, bzw. Ihr neues Haus über Wasserleitungen aus Blei verfügt. Haben Sie gewusst, dass Bleirohre, bzw. das Wasser daraus für Sie nicht gut ist?

Ganz besonders sind Kinder und schwangere Frauen von den Bleileitungen betroffen. Es empfiehlt sich daher, die Bleileitungen durch Kupferleitungen oder PVC Leitungen zu ersetzen. Wenn es sich um eine ältere Liegenschaft handelt, können Sie davon ausgehen, dass Bleirohre eingesetzt wurden. Mittlerweile ist es nicht erlaubt, Bleirohre einzusetzen und zu verwenden.

Den Wasserzähler überprüfen

Bei der Wohnungsbesichtigungen oder Hausbesichtigung sollten Sie überprüfen, wo der Wasserzähler ist, bzw. ob überhaupt einer vorhanden ist. Ansonsten ist nicht möglich, den Wasserverbrauch zu kontrollieren, bzw. entsprechende Werte nachzuvollziehen.

In jedem Fall wird Ihnen die Menge des von Ihnen verwendeten Wassers in Rechnung gestellt. Diese Rechnung bekommen Sie vom Wasserversorgungsunternehmen. Auch dieses Unternehmen kann Ihnen mitteilen, ob Sie überhaupt einen Wasserzähler haben und wo dieser ist.

Die Planung von Bad und Küche

Eventuell haben Sie vor, eine neue Küche oder ein neues Bad zu planen. Auch das sollten Sie vor den Wasserinstallationen klären. Teilen Sie dies auch dem örtlichen Wasserversorger rechtzeitig mit.

Manche Arbeiten müssen nicht vom Installateur im Voraus mitgeteilt werden. Lassen Sie sich bei der Fertigstellung von einem Installateur immer ein Zertifikat ausstellen.